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Wohlfühlen auf Katzen-Art

Ins Katzenheim gehört viel hinein


Wenn sich Menschen eine Wohnung aussuchen, dann wollen sie meist ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, eine Küche, ein Bad und einen Balkon. Warum sollte das bei Katzen anders sein? Auch sie teilen sich ihr Heimrevier auf: Schlaf- und Ruheplätze gehören da ebenso dazu, wie Spielzonen, Fressplatz und das Katzenklo. Wenn es dann noch einen Balkon inklusive Katzennetz gibt, ist das schon ein kleines Katzenparadies.

Auch die Inneneinrichtung muss stimmen

Katzen verstecken sich gerne in Höhlen und entziehen sich den Blicken des Menschen. Naja, es will halt jeder mal seine Ruhe haben und dafür können Sie Ihrem Liebling eine weiche Kuschelhöhle spendieren. Geschlafen wird natürlich im Bett - wo sonst. Ob Bambus-Liege, Hängematte oder Kuschelkissen - Katzen lieben gemütliche, weiche und warme Schlafplätze. Genauso wichtig sind ihnen aber auch erhöhte Plätze, um den Überblick zu behalten und alles beobachten zu können. Möglich wird das mit Kratzbäumen, Fensterliegen und dergleichen Raffinessen. Langweilig sollte es auch nicht werden: Deshalb immer an interessantes Spielzeug als Wohnungsdeko denken. Wie dekorativ doch so ein herabhängender Traumfänger aussieht und Fellmäuse, Glöckchenbälle oder Federspiele machen sich eigentlich überall in der Wohnung gut. Fehlt noch die Essecke in der Küche: Die sollte nicht nur sauber und ungestört sein, sondern auch schicke Näpfe für Futter und Wasser bieten.

Trotz Katzenklo kann die Katze zum Stubenpinkler werden


Wer kennt ihn nicht den Katzenklo-Song von Helge Schneider. Doch wenn man sich näher mit der Thematik Katzen-WC beschäftigt, entpuppt sich das Thema als diffizil. Beshalb wird bei Stubenunreinheit oft der Tierpsychologe um Rat gefragt.

Bei der Haltung von mehreren Katzen gilt die Faustregel: Ein Katzenklo mehr im Haus haben, als Katzen im Haushalt leben. Nicht jede Katze teilt sich gerne ein Klo mit einem Artgenossen. Weitere Tipps: Wurde die Streusorte gewechselt, protestieren einige Katzen mit einer Pinkelpfütze oder einem Kothaufen. Gleiches gilt für eine Standortveränderung der Toilette, ein neues Klo, einen unbequemen Einstieg oder eine Veränderung in der Nähe des Katzenklos. Katzen wissen auch, was sie wollenund beharren darauf: Also kann auch der Austausch einer Katzentoilette unliebsame Folgen haben - vor allem, wenn sich die Optik der Katzentoilette (z.B. mit oder ohne Dach) verändert.

Die Suche nach den Ursachen für Stubenunreinheit ist diffizil

Weitere Gründe für Stubenunreinheit können zum Beispiel ein Umzug oder ein neu gekauftes Möbelstück bzw. umgestelltes Mobiliar sein. Verliert die Katze ihren Partner oder zieht ein Familienmitglied aus, kann aus Trauer gepinkelt werden. Auch die Katzenklappe sollte beobachtet werden: Schleicht sich die Nachbarkatze ein und markiert die Katze deshalb ihr Revier mit Urin? Viele Leute wissen auch nicht, dass auch Wohnungskatzen ein Heim- und ein Streifrevier haben. Ist plötzlich eine Tür verschlossen und die Katze kann deshalb nicht zwischen den Revieren wechseln, wird genau an dieser Tür gepinkelt und/oder gekratzt. Sie sehen die Ursachenforschung ist diffizil und fast schon Detektivarbeit.

Achtung: Stuenunreinheit kann auch krankheitsbedingt auftreten

Das sind schon mal viele Tipps, um der Ursache von Stubenunreinheit auf die Spur zu kommen. Zu viel oder zu wenig Zuwendung können weitere Auslöser sein. Aber: Es könnten auch gesundheitliche oder altersbedingte Probleme sein, wie etwa eine Blasenentzündung oder Inkontinenz. Deshalb: Ein Tierarzt-Besuch schadet nie!



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